Sonntag, 30. November 2008

Genosse Wolle

Wie SpOn heute berichtet, setzt sich Clement mit seinem letztendlichem Nicht-Verbleib in der SPD auseinander. "Allein am Tag, an dem sein Austritt öffentlich wurde, habe er bereits um 9 Uhr morgens schon 540 zustimmende E-Mails auf dem Bildschirm gehabt und nur etwa 50 kritische. "So viel Zustimmung habe ich noch nie erlebt", sagte Clement." 540 Unterstützer als so viel Zustimmung wie noch nie - das kann - mit Blick auf Hartz IV - ungefähr hinkommen.

Donnerstag, 6. November 2008

Vereinigte Hessen

Es ist hüben wie drüben das gleiche Spiel: Am Ende jubeln die Schwarzen.

Lustig?

Mario Barth hat eigentlich gar keine Witze. Aber wenn er dann doch mal einen Witz macht - der hat dann meist einen Barth.

Samstag, 13. September 2008

Die Bundespolitik überlagert alles

Heute wollte ich bei ebay eine Hose versteigern - kein Gebot! Nicht ein einziges! Dabei war der Startpreis bei 1 €. Und die Hose war fast neu. Normale Größe, nichts Ausgefallenes. Und ein cooler Schnitt. So eine Cord Baggy. Tja, manchmal steckt man nicht drin.

Samstag, 6. September 2008

Über den großen Teich geblickt

Insider mimen den Outsider, der die Kontinuität symbolisiert, fordert den Wandel. Dem jungen, unerfahrenen Kandidaten wirft man seine Jugend und die fehlende Erfahrung vor, um dann mit der Vize-Kandidaten erstmal so richtig zu zeigen, was fehlende Erfahrung heißt. Dass man hier versucht, die alte, wohlfeile Kritik an Obama nicht weiter aufrechtzuerhalten, ist ja noch verzeihlich. Aber in einer 180-Grad-Wendung daraus eine Tugend zu machen, scheint doch zu gewagt. Die Erziehung der Amerikaner zu konservativen Werten scheint alles andere als eine leichte Aufgabe zu werden, wenn schon der eigene Nachwuchs einen auf liberal und aufgeklärt macht. Oder war die Schwangerschaft das Resultat fehlender sexueller Aufklärung? Wie dem auch sei, Ms. Palin macht mit ihrem Hinterteil lässig das kaputt, was sie mit ihren Händen noch gar nicht aufgebaut hat! Äußert sich die Bibel eigentlich über die Plicht zur Eheschließung, bevor man Kinder bekommt? Aber gut, bei den konservativen Massenmördern mit der Bibel zu argumentieren, ist sowieso sinnlos. Die schwafeln zwar vom Schöpfer wie der Blinde von der Farbe, sind aber definitiv von allen guten Geistern verlassen. Wie dem auch sei, Wandel ist der zentrale Begriff, was konsequent erscheint - bei dem was Bush da vorgelegt hat. Aber dem ein oder anderen würde man gern noch ein bisschen mehr Zeit geben, über Wandel nachzudenken und selbigen zu üben. Bislang klingt's nämlich teilweise noch recht hölzern.

Apropos Wandel, liebe CSU: Könntest du bitte nocheinmal das Plakat von 2005 rausholen? Dieses blau-weiße, mit Parteilogo? 'Zeit für den Wandel' stand drauf. Danke.

Mittwoch, 6. August 2008

Prost

Gestern ging ich auf dem Heimweg am Burschenschaftshaus vorbei. Das Toilettenfenster war offen, von drinnen schallten unmissverständliche Laute des Übergebens heraus. Aha, dachte ich mir, jemand "papstet"! Ich schaute auf die Uhr: Kotz nach 11.

Eine neue Koalition

Eine neue Koalition, und wieder ist es Spiegel online, der uns über den illusteren Kreis der engsten Vertrauten informiert. Um es kurz zu machen: Die Trauzeugen Helmut Kohls waren Leo Kirch und Kai Diekmann. So muss man es machen um 16 Jahre lang Bundeskanzler zu bleiben - aha!

Eigentlich bin ich ja ruhig, in gesetzterem Alter und all das, aber über unseren Altkanzler könnte ich mich dann doch jedes Mal wieder aufregen.

Montag, 4. August 2008

Politik als solche

Man dachte schon, sie sei verschwunden: Zermöllert, steckengeblieben, irgendwo in niebeligem Gebiet. Die kurze, gelbe Westerwelle des Erfolgs am Ende, versandet schließlich mit all ihrem Geschrei. Aber nein: Die FDP ist wieder zurück im politischen Geschäft. Und wer denkt, nur weil sie zu Gerechtigkeit, Klima, Außenpolitik und Sozialem Wandel keine Positionen formuliert, sei sie im aktuellen Diskurs nicht anschlussfähig, irrt! Spiegel online versorgte den interessierten Leser dankenswerter Weise mit diesen Informationen über den gegenwärtigen Zustand einer Partei, die früher mal das Zünglein an der Waage war. Mit der Betonung auf "früher".